Übers Elternsein und wie wichtig Erlebnisse zu Zweit sind

Kinder, Alltag, Schule, Arbeit, Freunde und Familie. Ich denke, jeder von Euch, der selbst Kinder hat, weiß, was es bedeutet, Eltern zu sein. Wir genießen jede Minute. Es ist aber auch jede Minute ausgefüllt. Bis man dann abends endlich auf die Couch fällt. Manchmal muss ich dann noch aufräumen, nebenher die Wäsche machen oder sogar noch arbeiten. Weil ich im turbulenten Alltag einfach nicht alles geschafft habe. Da bleibt wenig Zeit für Zweisamkeit. Oder schon gar nicht für besondere Erlebnisse zu Zweit.

Natürlich sind wir ab und zu eingeladen und die Kinder auch mal bei Oma und Opa. Aber meistens ist der Abend dann mit Freunden verplant. Auch im Urlaub bleibt keine Zeit für Zweisamkeit. Darum haben wir beschlossen, dass es gerade jetzt mal wieder Zeit für was Besonderes ist. Und weil das zuhause einfach schwierig ist, (weil man dann doch noch schnell, was erledigt oder erst noch die Legosteine aus dem Wohnzimmer räumen muss) wollen wir uns einen Abend zu Zweit schenken. Einfach mal ein gezieltes Erlebnis aussuchen. Damit man dann auch keine Ausrede mehr hat. Und damit es wirklich was Besonderes ist und eben nicht nur ‘der Italiener ums Eck’.

Ein schönes Dinner. Mit Kerzen, Wein und allem drum und dran. Ein Abend, bei dem es nur um uns geht. Auf den man sich vorbereitet und sich überlegt, was man anzieht. Ein Abend, an dem man einfach mal wieder nur Mann und Frau ist. Und nicht Mama oder Papa. Eine kleine Auszeit vom Elternsein. Besonderes Erlebnisse zu Zweit eben.

Wir werden das jetzt mal ausprobieren, der Gutschein ist gekauft und wir haben uns vorgenommen, das ab jetzt öfter mal zu machen. Der Gedanke kam uns gestern beim Familienspaziergang. Denn es ist wichtig, sich nicht aus den Augen zu verlieren. So wundervoll das Mamasein auch ist, man ist auch noch Frau. Und da ist es nicht nur wichtig, seine Hobbys (in meinem Fall sind das Klamotten :-)), sondern auch seine Partnerschaft zu pflegen. Das muss man sich nur ab und zu bewusst machen. Außerdem ist es einfach schön, sich auf was zu freuen. Gerade, wenn nach dem Urlaub der Alltag morgen wieder losgeht.

In diesem Sinne, genießt Eure Familie und vergisst dabei Eure Zweisamkeit nicht.

 

 

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Dinner mit Freunden und neue Rezepte für die ganze Familie.

Essen mit Kindern. Kein leichtes Thema. Zumindest bei uns. Beide sind keine besonders guten Esser, wobei unser Großer inzwischen schon viel besser ist. Er probiert zumindest alles, liebt Obst und Müsli, sowie Fisch und Fleisch. Aber bei unseren Kleinen bin ich schon manchmal am verzweifeln. Und das obwohl wir selber wirklich gerne essen, viel ausprobieren und auch Wert auf ein schönes Dinner legen. Darum will ich diesem Thema hier auch mal einen Beitrag widmen. Neue Rezepte für die ganze Familie. Weil wir uns gerne mit Freunden treffen. Und weil ich zeigen möchte, dass man auch mit äußerst heiklen Kindern schön essen kann.

Wir treffen uns regelmäßig mit unseren Freunden und kochen dann auch gerne für sie. Gestern waren wir insgesamt 4 Erwachsene und 4 Kinder zwischen 5 und 10 Jahren. Ich wollte mal wieder was Neues ausprobieren und habe mich also auf die Suche nach ein paar neuen Rezepten gemacht. Es sollte was Besonderes und gleichzeitig was für die ganze Familie sein. Also auch was, was Kinder mögen. So können die Kleinen auch mal was Neues probieren. Weil zu oft verfallen wir in so eine Bequemlichkeit und kochen gleich einfach nur das, was die Kids auch sicher essen. Gerade im Alltag. Das muss ich zugeben.

Also habe ich mich diesmal für ein Menü mit besonderen und altbewährten Komponenten entschieden:

Vorspeise: selbstgebackenes Weißbrot, Kräuterbutter, Salami und Jakobsmuschel auf Avocadocreme

Hauptgang: Spaghetti mit Lachs-Gemüse-Sauce

Nachspeise: Schokoladenkuchen mit Vanilleeis

Schon die Vorbereitungen haben Spaß gemacht. Ich habe die Kinder extra mitgenommen zum Einkaufen. Weil ich sie einbeziehen wollte. Der Fischladen war besonders spannend und wir haben frische Jakobsmuscheln besorgt. Es war übrigens auch das erste Mal, dass ich diese selbst zubereitet habe. Aber das Rezept für diese Vorspeise hat sich so toll angehört. Und man muss sich ja auch mal was trauen 🙂 Dann durften die Kinder sich noch ein besonderes Getränk für den Aperitif und was zum Knabbern aussuchen. Das hat Ihnen dann natürlich gleich noch viel mehr Spaß gemacht.

Zuhause habe ich dann auch versucht, die Kinder in die Vorbereitungen miteinzubeziehen. Mein Großer hilft nicht so gerne beim Kochen, dafür beim Dekorieren, aber meine Kleine hat fleißig geholfen. Erst beim Brotteig backen und dann beim Gemüse schnippeln. Sogar beim Aufräumen haben alle mitmacht. Weil es uns allen Spaß gemacht hat, die Vorbereitungen für ein Dinner mit Freunden zu treffen.

Am Schluss haben wir noch zusammen den Tisch gedeckt. Die Kinder haben die Servietten gefaltet. Und ich muss sagen, das war ein richtig schöner Nachmittag. Es ist toll zu sehen, wenn man ein bißchen was von dem weitergeben kann, auf was man selbst Wert legt. Und ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Wir sind gerade rechtzeitig fertig geworden und haben dann mit unseren Freunden den Aperitif genoßen. Sogar bei Abendsonne. (Als Kinderaperitif haben wir übrigens einen selbstgemachten Eistee mit einer Pink Fanta gemischt. Minze und Limetten dazu. Fertig war das besondere Getränk.) Der Abend konnte starten.

Es hat auch zum Glück alles gut funktioniert. Besonders stolz war ich auf das Brot (das diesmal kein harter Klotz war, sondern richtig fluffig, warm und lecker war) Das haben die Kinder schon mal geliebt. Mit Kräuterbutter oder Olivenöl. Die Jakobsmuschel wurden dann zumindest von einem Teil der Kids probiert. 🙂 Und die Spaghetti anschließend gehen natürlich immer. Auch wenn die Soße bei den kleinen Gästen leider mal wieder durch Butter ersetzt wurde. Wer kennt’s?

Dass die Nachspeise bei allen gut ankam, muss ich glaube ich nicht erwähnen. Aber als Tipp am Rande: ich habe den Teig am Nachmittag zusammen mit den Kindern vorbereitet und im Kühlschrank aufbewahrt. Am Abend musste ich ihn dann nur in den Ofen schieben und wir konnten den Schokoladenkuchen noch warm genießen.

Es ist nämlich wichtig, finde ich, dass alles auch gut vorzubereiten ist und man am Abend nicht zu viel Arbeit in der Küche hat. Gerade an einem Abend mit Kindern.

Alles in allem muss ich sagen, ein gelungener Abend. Für Groß und Klein. Auch wenn die Kinder nicht alles essen, kann man doch einfach versuchen, Ihnen möglichst viele, verschiedene Dinge nahe zu bringen. Klappt im Alltag zugegeben nicht immer, aber umso mehr Spaß macht es, am Wochenende neue Rezepte für die ganze Familie auszuprobieren.

 

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Ein schwarzer Blazer für alle Fälle

Es ist sicher nichts Neues, dass ein schwarzer Blazer ein absolutes Basic-Teil ist. Fast jede hat einen im Kleiderschrank. Egal ob im Business oder zur Jeans. Ein schwarzer Blazer wertet jeden Look auf. Aber ich muss gestehen, die Blazer in meinem Schrank haben schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Immerhin arbeite ich seit über 7 Jahren nicht mehr im Büro. Und im Home Office trage ich dann doch eher selten einen 🙂 Das heißt, meine Blazer sind schon etwas in die Jahre gekommen. Die Schnitte nicht mehr up to date, der Stoff nicht mehr schön oder ich mag sie einfach nicht mehr. Schon zu den vereinzelten Business Terminen in der letzten Zeit, wusste ich dann nicht so recht, was ich anziehen soll.

Ein schwarzer Blazer wertet jedes Outfit auf.

Ihr könnt Euch schon denken, worauf das hinausläuft. Ich habe kürzlich im Sale zugeschlagen und mir diesen schwarzen Samtblazer mit Satinrevers gekauft. Erst war ich mir nicht ganz sicher, ob ich den wirklich brauche und so. Aber seitdem habe ich ihn bereits einige Male getragen. So wie kürzlich, am letzten Freitag, als meine Mädels und ich uns auf ein paar Drinks getroffen haben. Gerade zum Ausgehen habe ich grundsätzlich ja nie was anziehen. Wer kennt’s? 🙂 Aber jetzt schon: meinen neuen schwarzen Blazer. Ein Allround Talent. Jeans, T-Shirt Boots und dazu der Samtblazer. Und schon macht der Look was her. Ein schöner Kontrast. Die destroyed Jeans und das simple Shirt werden durch den edlen Blazer sofort aufgewertet.

Ich kann also nur empfehlen, Euch ruhig auch mal wieder einen neuen, schicken Blazer zuzulegen. Es sind ja oft die guten Basics, die es einem einfach machen, gute Looks zu finden. Und gerade im Mamaalltag, wenn wenig Zeit für die Outfitplanung bleibt, sind solche Teile unverzichtbar. Als ich mich letzten Freitag fertig gemacht habe, für den Mädelsabend, hatte ich gerade noch 15 Minuten, um mich umzuziehen und das Make-Up aufzufrischen. Da war ich sehr froh, dass ich einfach meinen schwarzen Samtblazer über meinen Jeanslook ziehen musste. 🙂

 

 

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Story meiner Freundin Jara: “Nur mal schnell zu dm…”

Ich freue mich sehr, dass ich heute mal wieder ein Story meiner Freundin Jara für Euch habe. Dankeschön, meine Liebe! Wie immer findet man sich wieder in diesen Geschichten aus dem Leben einer zweifach Mama. Was zum Schmunzeln und ganz ehrlich: das hätte auch ich sein können … im dm oder im Zara oder …. 🙂 Also, viel Spaß beim Lesen und ich bin sicher, auch Euch ist es schon mal ähnlich ergangen.

Nur mal kurz zu dm..

(Eine wahre Geschichte, wie immer. Erlebt und geschrieben von Jara)

Es ist Samstag Abend und ich bekomme eine Email vom dm Fotoservice, dass meine Fotos fertig sind… Gott sei Dank! Morgen ist die Geburtstagsfeier von Oma Emma und sie wünschte sich nichts anderes als schöne Fotos von ihren Enkeln…

Jaaa, ich weiß es schon seit ein paar Monaten, aber nur erst jetzt hatte ich Zeit mich drum zu kümmern. Aber kein Problem, sie sind ja fertig….

„Schaaatz, ich muss kurz zu dm, bin gleich wieder da!!!“

„Aber beeil dich bitte, ich muss um 20.00 zu der Versammlung!“

„Machst du Witze? Ich muss nur Fotos holen und es ist kurz vor 18.00! Bis gleich!“

Im Auto fallen mir ein Paar Sachen ein, die ich noch schnell mitnehmen kann, wenn ich schon dort bin. Daher gleich auch der große Einkaufswagen, wer weiß…

Und schon stehe ich bei den Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten: Nasenspray, Eisentabletten und noch eine interessante Schachtel landet in meinem Wagen, die mir 100%-tige innere Balance verspricht, die kann ich gerade gut gebrauchen – für 8,99€ ist es ja ein Schnäppchen…

Ich lächle Richtung vegane Theke, die verspotte ich so gerne zur Zeit, es gibt da soo viel unnützes Zeug, aber na ja, wer`s braucht. Ein Regal weiter greife ich zu den Tees und nehme einen Kamillentee.

Toilettenpapier, Tücher, und viel Zeug für den Haushalt, Putzmittel, Zauberfleckentferner und Allesssaubermacher… Es gibt so viel Neues auf dem Markt! Wahnsinn! Ich war gerade eine Woche nicht da und schon habe ich das Gefühl, dass ich ein Jahrzehnt Entwicklung verpasst habe!

Gott sei Dank brauche ich den Babykram nicht mehr, denke ich mir, trotzdem gehe ich durch, um zu schauen, was da gerade so angeboten wird. Und ich muss schon wieder grinsen: vegane Cremes und Shampoos, vegane Gläschen und Kekse. Wahnsinn! Wusste nicht, dass Babys auch schon so veganbewusst sind.

Zahnpasta und Zahnseide für den Vorrat, das ist immer gut. Shampoo und Strumpfhose, die brauche ich dringend! Und jetzt nur noch Rasierklingeln und dann Augen zu und bei den Schminksachen schnell vorbei….

Leider ist mir das nicht so ganz gelungen, musste feststellen, dass es neue Farbnuancen für winterliche Fingernägel gibt, mit einem Schneeflöckchen-Topcoat und keine Ahnung wie es passiert ist, aber sogar die Nagelaufkleber mit Schneemännern und Wintermotiven sind in meinem Korb gelandet.

(Anmerkung d. Redaktion: meine Freundin Jara ist alles aber kein Tussi-Typ und rote Nägel sind normalerweise schon das Außergewöhnlichste auf Ihren Fingernägeln :-))

So, jetzt nur noch die Handcreme, und Taschentücher und dann bin ich fertig. Mühelos suche ich nach veganen Taschentücher, aber nichts… Eine Marktlücke? Hihi, da grinse ich schon wieder. Eine nette Stimme fordert mich freundlich auf, mich zur Kasse zu begeben… Wie bitte? Ist schon acht Uhr??? Oh na dann mal los, sonst wird ja jemand nervös….

„127,50€, bitte“, sagt die Verkäuferin an der Kasse.

„Ehm, Entschuldigung?“ verstehe ich nicht ganz, ich wollte ja nur ein Paar Sachen kaufen….

Die Tür wird hinter mir abgesperrt und ich eile nach Hause, wo mich mein Mann zwischen der Tür mit einer unfreundlichen Miene begrüßt: „Du mit deinem Spruch: Nur mal kurz zu dm! Da fall ich nächstes Mal nicht mehr drauf ein!“

Ich lege die vollen Tüten auf die Küchenzeile und überlege heftig – irgendetwas sagt mir, dass ich was Wichtiges vergessen habe…

Ach egal, ich mache mir einen Tee und nehme eine von diesen Zauberkapseln… Erschrocken lese ich, dass mein Kamillentee vegan ist! Und die Balancekapseln haben meine innere Ruhe total zerstört, da auf der Rückseite ein Bild von einer älteren Dame drauf steht und plötzlich weiß ich, was ich vergessen habe: die Fotos!

Na ja, Gottseidank habe ich ein Paar Ersatzgeschenke – was wird Oma wohl zu einem winterlichen Nagellackset sagen?

Und am Montag in der Früh gehe ich nur mal schnell zu dm und hole die Fotos…

 

 

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