Story von Jara: 50 Shades of Grey

Heute gibt’s mal was zum Schmunzeln. Jara hat wieder eine Story aus dem Leben für Euch geschrieben. Vielen Dank dafür an meine liebe für Freundin! Und viel Spaß beim Lesen.

50 Shades Of Grey

So sind sie, die Männer. So vielfältig und eigen. So faszinierend aber auch langweilig. Haben 1000 Fassetten, die sie aber wunderbar verstecken können und sich erstmal eher unauffällig zeigen, um ihr Opfer zu erforschen und dann die Pfauenfedern rauszustrecken und anzugeben…
Oder auch umgekehrt: zuerst das neue Cabrio im Februar präsentieren, Dolce & Gabbana Jacket mit Burberry Tuch und Cowboyhut kombinieren, im Club mit Rolex geschmückter Hand jeder gutaussehenden Mietze Champagner einschenken, um anschließend “punkten” zu können und neuen Gesprächsstoff beim Golfen zu haben…
Auch beim Shoppen sind sie unterschiedlich, der eine mag es bunt, modern, Hipster-mässig und schräg, der andere wieder sehr konservativ und einfach, ja nicht auffallen, aber trotzdem chic – dezente Farben und Schnitte… Oder leger… Oder geschmacklos… Oder, oder, oder…
Nun, mein Mann ist da bei dieser grossen Vielfalt ganz anders. Er ist da ganz besonders… Ich mache euch neugierig?
Ich nenne meinen auserwählten –  Mr. Grey.
Jetzt seid ihr garantiert alle neugierig.
Nun, da es sich hier um einen Modeblog handelt, bleiben wir bei der Mode.
Ich verrate nur soviel: sein Styling macht mich sprachlos und jedes Shoppen mit ihm macht mich wahnsinnig glücklich!

Und jetzt die Details: die Farbskala der Kleidungsstücke meines Mannes geht von Nachtgrau, über ausgewaschenes Schwarz, Betongrau oder Grau-Grau, gesprenkeltes Grau, Babygrau bis Morgengrau oder Schneegrau….
Das Shopping mit meinem Mr. Grey gestaltet sich so:
“Schatz, schau mal, was für ein tolles Hemd, fass mal an, super Material!”
– “Nein!”
– “Gefällts dir nicht?”
– “Nein!”
– “Aber wieso nicht? Ist der neueste Trend! Unser Steuerberater hatte gestern auch so ein Hemd an und er sah super aus! Du könntest es einfach ausprobieren…?
– “Es ist blau!”
– “Ach so ein Quatsch! Es ist grau, mit kleinen blauen Pünktchen… Winzig klein! Die sieht man gar nicht! Probiere einfach an! Bring ich dir schon mal in die Umkleide, ok? Wirst du schon sehen…
…Um Himmelswillen – was sind das für graue T-Shirts da?”
“-Die nimm i mit. Die passen super.”
“Aber du hast ja mindestens 50 solche daheim!!! Nimm doch mal ne andere Farbe!!! Alles nur Grau!!! Ich vertrage es nicht mehr!!! Grau, Grau, GRAU!!!”
-“Schatz, da hast du 100€, geh bitte in die Frauenabteilung und kauf dir was Schönes…!!!”

Was soll ich dazu sagen, genau wie ich bereits erwähnt habe: der Styling meines Mr.Grey macht mich sprachlos und jede Shoppingtour endet mit Happyend!
🙂
Euch allen schöne Feiertage!
Eure Jara

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Serie: Die perfekten Mamas (Teil 5): Christkindlmarkt ist keine Modenschau

Geschichten aus dem Leben einer Mama. Geschrieben und erlebt von meiner Freundin Jara.

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Christkindlmarkt ist keine Modeschau!

Alle Jahre kommt diese tolle Zeit – Vorweihnachtszeit – mit all ihren schönen Ereignissen: Adventskalender, Weihnachtsschmuck und Lichterketten, Plätzchen backen, Geschenke einpacken und…

Und zum Christkindlmarkt gehen.

Für Christkindlmarkt habe ich meinen Christindlmarktmantel immer zur Hand – ich ziehe nichts anderes an, da man in diesem Wirrwarr, Chaos und Menge an drängelnden Menschen nichts Schickes anzuziehen braucht, außerdem ist es eh dunkel…

Mein Christkindlmarktmantel ist robust, glühweinabweisend und rauchdicht.

Durch seine, nennen wir es Bundeswehrtarnoptik, sind Flecken wie Senf, Ketchup, Nutella oder Taubengruß kein Problem…

Und zusätzlich ist er nur schwer entflammbar, habe ich bereits mit einer Feuerzangenbowle getestet.

Einfach perfekt!

Dazu warme Mütze und Schneestiefel, Kids schnell in Skioveralls eingepackt und auf gehts!

Angekommen sehe ich, es ist richtig voll, aber macht nichts, hab so eine gute Laune, das kann mir nichts vermiesen. Da und dort sehe ich ein paar Bekannte, lasse die Kinder los und drücke ihnen 5€ in die Hand für ihre geliebten Crêpes.

Selber hole ich mir einen Glühwein und genieße die Atmosphäre, im Hintergrund ertönt „Leise rieselt der Schneeeee….“ – ach, herrlich.

Plötzlich sticht mir etwas Weißes in die Augen – oh je! Die Frau vom Stadtrat, gestylt und frisiert wie zu einer Modeschau – und dazu in einer weißen Markenjacke mit echtem Pelz an der Kapuze! Sie grinst und strahlt, als ob sie ein Star wäre!

Alles klar, die haben ja garantiert keine kleinen Kinder, Muttis von kleinen Kindern ziehen keine weiße Jacken an. Und doch! In dem Moment dackelt ein kleines Mädchen von der Seite heran und klammert sich an ihrem Fuß…

Wie ist so etwas möglich? Was ist das für eine Zauberei? Wie kann man mit kleinem Kind am Christkindlmarkt zwischen der Menge so strahlend weiß und sauber bleiben?…

Das schaue ich mir von der Nähe an, nehme meinen Glühwein und schleiche mich unauffällig ran. Neben ihr stehend bekomme ich einen extrem herablassenden Blick ab… Warum??? Ach, vielleicht weil ich in meinem Christkindlmarktmantel mit der dicken Mütze wie ein Penner aussehe? Ich überlege, ob ich mich auf die Schnelle vor der Abfahrt eigentlich geschminkt hab… Aber ehrlich, dass hätte jetzt sowieso nichts genutzt.

Nun, die Dame lächelt zwar die ganze Zeit und posiert in die Ferne, aber ist irgendwie nervös. Macht zwei Schritte weg von mir… ??? Wieso das denn wieder? Ach, vielleicht liegt es an dem Senffleck an meinem Arm, der ist aber schon trocken, ist von gestern, keine Angst – denk ich mir.

Die Dame steigt auf eine Treppenstufe vor der Wirtschaft um einen gewissen Abstand von allem zu haben, was sich da gerade so bewegt. In dem Moment macht aber ein Gast von innen die Tür auf und schuppst sie ungewollt auf die Seite und sie fällt in eine Menge junger Burschen. Jede andere Frau ihres Alters würde es schätzen, in den Armen eines 25-jährigen feschen Jungen zu landen, nur dieser hatte in der Hand auch einen Punsch…

Die Katastrophe könnt ihr euch ja vorstellen, die unglaubliche Verwandlung des künstlichen Lächelns des Schneewittchens in ein böses, entsetztes G’schau einer Hexe 😀

Ich zuck noch meine Feuchttücher raus und will helfen, aber die Frau greift ihre Tochter und läuft davon – nur wegen ein Paar roter Spritzer ist ihr Abend ruiniert.

Da lob ich mir voll entspannt meinen praktischen Christkindlmarktmantel – Christkindlmarkt ist halt keine Modeschau…

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Serie: Die perfekten Mamas (Teil 4): ThermoNix

ThermoMix: Immer wieder sorgt diese Zaubermaschine für hitzige Diskussionen und viele, witzige Anekdoten in unserem Freundeskreis. Das wollten wir Euch natürlich nicht vorenthalten. ThermoNix oder doch ThermoAlles??? Für viele Mamas ist der Thermomix ein unbedingtes Muss und die langersehnte Küchenfee, andere (so wie ich) fühlen sich noch nicht bereit für so viel, professionelle Häuslichkeit und schwören auf Kochtopf und Gebrutzel am Herd 🙂

So entstand die neueste Story meiner Freundin Jara. Viele, werden sich beim Lesen erinnern und schmunzeln.

ThermoNix

Heute kam er, endlich!!!
Meine Erlösung, meine Zukunft, mein Alleskönner!!!!
Ab jetzt ist das Kochen nicht mehr meine Aufgabe, kein “Stundenlang in der Küche stehen zu müssen”, kein “sich Kopfzerbrechen, was mach ich heute und aus was und wie lange”…
Ab jetzt ist alles easy und ich kann wieder mehr entspannen:
Mein Thermomix ist da!!!
Er duftet nach “neu” und “exklusiv”, ich bin soo vorsichtig beim auspacken, als ob ich das wertvollste, chinesische Porzellan auspacken würde.
Ein enormes Gefühl von Glückseligkeit erfüllt mich beim Zusammensetzen der einzelnen Teile und beim Einschalten….
Meine Familie wird begeistert sein, meine Bekannten werden mich bewundern und die ach so perfekte Kindergartenmuttis werden mich beneiden…
Ich halte es nicht mehr aus, mache das Fenster auf und schreie in den Garten:
“Kinder! Liebling! Kommt bitte alle sofort her!”
“Was ist, Mami? Ist was passiert?”
“Meine Lieben, ab heute wird sich bei uns essenstechnisch einiges ändern, darf ich vorstellen – Thermomix!!!”
Alle schauen mich an und verstehen erstmal nichts.
“Thermomix kann nämlich alles kochen, alles! Und nicht nur das! Er kann sogar Dips und Salate zubereiten, schneiden, mixen, backen und viel mehr…”
Jetzt kommt langsam der “Aha” Effekt bei meiner Family an.
“Heute abend dürft ihr euch alles wünschen, worauf ihr Lust habt. Da gibt es sogar ein Kochbuchchip in dem alle Rezepte vorprogrammiert sind. Wir wählen einfach eins und Simsalabim – das Essen ist nach kurzer Zeit fertig ohne große Mühe…”
– “Mami, kann der ThermoNix wirklich alles kochen?”- fragt mein vierjähriger Sohn.
Ich muss bei dem Versprecher lächeln…
– “Es heisst Thermomix und ja, er kann alles!”
– “Dann hätte ich gern Schnitzel mit Pommes!”
– “Ähm, das geht leider nicht. Da muss ich ja selber das Fleisch klopfen, in die Panade tun und in der Pfanne ausbraten…”
– “Mami, und die Pommes? Kann er die Kartoffeln schälen und schneiden? Und danach tun wir sie mit Gewürzen in den Ofen, so wie du es immer machst, die schmecken immer so toll!”
– “Nein, das kann er leider auch nicht, aber..”
– “Schatz, ich hätt Lust auf nen richtig guten, knusprigen Schweinebraten, so wie du ihn immer machst, mit dunklem Bier und Semmelknödel, das wäre jetzt mein Wunsch!”
– “hm, ja, da muss ich ja schauen, da glaub ich – den mach ich auch lieber im Ofen drin, hier passt er ja gar nicht rein und Kruste wollen wir auch… Und Semmelknödel – die mach ich RuckiZucki im Topf drin, das geht ja schnell.”
Ich runzle die Stirn, ich will ja eigentlich Thermomix kochen lassen. Schnell suche ich in dem Rezeptbuch nach was Besonderem:
“Wie wäre es mit überbackenen Zucchinipuffer, oder Erbsenpolenta, oder Brokkoli-Kürbis-Brei…”
Mein Mann macht hinter meinem Rücken Würgegrimassen, ich erkenne es an dem Kichern meiner Kinder.
“Aber wie wäre es mit einer Nachspeise vom Thermomix – schaut hier, was er alles kann: “Himbeersouflee, Milchreis, Pfannkuchen…”
“Ja Mami!!!” schreit mein Jüngster vor Freude: “Pfannkuchen!!! Ich helfe dir dabei gern!!!”
Und schon macht er die Schublade mit den  Schüsseln auf, holt unsere Lieblingsschale und einen Rührbesen raus und setzt sich auf die Arbeitsfläche hin.
Ich bin sprachlos.
Er schaut mich mit seinen grossen blauen Augen an, grinst und sagt: “Aufgehts, Mami, wir brauchen Eier, Mehl und Milch und Simsalabim sind Pfannkuchen fertig!”
“Gleich, mein Schatz, ich mach zuerst ein wenig Platz!” – ich lege mein neues, großes Küchengerät in seinen Karton zurück und trage es in den Flur.
“So – und jetzt lass uns kochen! Wer braucht denn schon einen Thermonix!”

 

 

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